Wollkrautblütenkäfer
Wollkrautblütenkäfer Larve Larve

Wollkrautblütenkäfer

Auch „Museumskäfer" genannt. Larven zerstören Textilien, Pelze, Teppiche und biologische Sammlungen. Einer der häufigsten Materialschädlinge.

Merkmale

Größe
1,7–3,5 mm
Färbung
Schwarz-weiß gescheckt

Anthrenus verbasci: Nur 1,7–3,5 mm, rundlich-oval, schwarz-weiß-gelb gescheckt. Larven (Wollbären) bis 5 mm, stark behaart mit typischen Pfeilhaarbüscheln. Adulte Käfer fliegen zum Licht und sind auf Blüten zu finden.

Vermehrung

Weibchen legen ca. 40 Eier in Ritzen und Spalten nahe Nahrungsquellen. Larvenentwicklung dauert 1–3 Jahre je nach Temperatur und Nahrung. Eine Generation pro Jahr.

Gefahren & Schäden

Larven verursachen Lochfraß an Wolle, Seide, Pelzen, Federn, Teppichen und Polstermöbeln. In Museen und Archiven gefürchtet (zerstört Insektensammlungen, Herbarien, ausgestopfte Tiere). Pfeilhaare der Larven können Hautreizungen auslösen.

Bekämpfung durch Kleefeld Hamburg

Kleefeld Hamburg setzt auf Monitoring mit Klebefallen und Pheromonfallen. Befallene Textilien können durch Hitzebehandlung (mind. 55 °C) oder Tiefkühlung (-18 °C, 72 Stunden) saniert werden. Regelmäßige Kontrolle empfohlen.