Wespenplage 2026: Warum der milde Winter zu einem Extremsommer führen wird
Milder Winter 2025/26 = Wespen-Extremsommer 2026? Expertenprognose, frühe Warnsignale, Schutzmaßnahmen und rechtssichere Bekämpfung in Hamburg.
Wespenplage 2026: Warum der milde Winter zu einem Extremsommer führen wird
Der Winter 2025/26 schreibt Wettergeschichte — und das wird Hamburg im Sommer 2026 dramatisch zu spüren bekommen. Mit Durchschnittstemperaturen von 6–8 °C über dem langjährigen Mittel und nur 40 % der normalen Niederschlagsmenge stehen alle Zeichen auf Wespenplage extrem.
Dr. Yara Krefeld, Entomologin bei Kleefeld Hamburg: “Wir sehen bereits jetzt im Januar aktive Wespenköniginnen — das ist absolut außergewöhnlich! Normalerweise erwachen sie erst im März. Dieser Vorsprung von 6–8 Wochen wird sich exponentiell auf die Populationsgröße auswirken.”
Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: 2025 verzeichnete Hamburg bereits 300 % mehr Wespennester als im Vorjahr. Experten prognostizieren für 2026 eine historische Rekordplage — mit potenziell gefährlichen Folgen für Allergiker und die Gastronomie.
Klimafaktor: Warum dieser Winter alles verändert
Winter-Statistik 2025/26 (Stand Januar)
Temperatur-Anomalien:
- Dezember 2025: +7,2 °C über Normalwert
- Januar 2026: +6,8 °C über Normalwert
- Frosttage: Nur 12 statt normal 35
- Schneelage: 95 % weniger als Durchschnitt
Niederschlag:
- 40 % unter Normalwerten
- Trockene Verstecke bleiben erhalten
- Königinnen finden optimale Überwinterungsplätze
Wespen-Physiologie: Der Überlebensvorteil
Normal-Winter (unter 0 °C):
- 85–90 % Königinnen-Sterblichkeit
- Metabolismus auf Minimum gedrosselt
- Fettreserven reichen gerade aus
Mild-Winter 2025/26:
- Nur 40–50 % Königinnen-Sterblichkeit!
- Frühere Aktivierung der Eierstöcke
- Nestbau-Beginn bereits im Februar statt April
Dr. Krefeld: “Eine überlebende Königin produziert bis zu 15.000 Arbeiterinnen. Bei doppelter Überlebensrate sprechen wir von einer potenziellen Vervierfachung der Wespenpopulation!”
Frühe Warnsignale: Das sehen wir bereits jetzt
Aktuelle Meldungen aus Hamburg (Januar 2026)
Stadtteile mit erhöhter Aktivität:
- Altona: 15 Königinnen-Sichtungen (normal: 0–2)
- Eimsbüttel: 23 aktive Königinnen gemeldet
- Harburg: 31 Meldungen seit Jahresbeginn
- Bergedorf: 8 Vornest-Anfänge entdeckt
Kleefeld Hamburg Einsatz-Statistik Januar:
- 47 Beratungsgespräche zu aktiven Königinnen
- 12 Vornest-Entfernungen (Rekord!)
- 83 % mehr Anfragen als Januar 2025
Erkennungsmerkmale aktiver Königinnen
- Größe: 15–20 mm (doppelt so groß wie Arbeiterinnen)
- Flugverhalten: Langsam fliegend, suchend
- Nahrungssuche: Interesse an süßen Getränken und Speisen
- Nestbau: Nestverstecke inspizierend (Dachböden, Rollläden), bereits holzfasernagend
WICHTIG: Einzelne Königinnen sind noch nicht aggressiv — aber bereits territorial!
Prognose Sommer 2026: Die Zahlen sind dramatisch
Populations-Mathematik
Normale Jahre:
- 100 überlebende Königinnen/km²
- Durchschnittliche Volksstärke: 5.000–8.000 Tiere
- Peak-Zeit: August bis Mitte September
Prognose 2026:
- 250–300 überlebende Königinnen/km²
- Erwartete Volksstärke: 8.000–15.000 Tiere
- Peak-Zeit: Bereits ab Juni bis Ende Oktober!
Hamburg-Gesamtprognose:
- 4–5x mehr Wespenvölker als 2025
- Nestdichte bis zu 8 Völker/Hektar in optimalen Gebieten
- Geschätzte 2,5 Millionen zusätzliche Wespen stadtweit
Internationale Vergleiche
Südfrankreich 2023 (ähnliche Wetterbedingungen):
- 600 % Anstieg der Wespen-Notrufe
- Gastronomie-Umsatzeinbußen von 15–20 %
- 40 % mehr Allergiker-Notfälle
Schweiz 2022 (Rekordmildes Frühjahr):
- Erste Wespennester bereits im März
- Dauersaison bis November
- Feuerwehr-Einsätze: +450 %
Risikogebiete Hamburg: Wo es besonders schlimm wird
Höchstes Risiko (Alarmstufe Rot)
- Altona / Ottensen: Altbau-Dachstühle, viele Außengastronomie-Betriebe
- Eimsbüttel / Hoheluft: Grünflächen + dichte Wohnbebauung = perfekte Kombination
- Harburg / Wilhelmsburg: Hafen-Nähe, Industriebrachen als Nistplätze
- Bergedorf / Vier- und Marschlande: Landwirtschaftliche Flächen, Obstanbau
Hohes Risiko (Alarmstufe Orange)
- Winterhude / Uhlenhorst: Alsternähe, alte Villengärten
- Blankenese / Nienstedten: Hanglagen mit vielen Hohlräumen
- Wandsbek / Bramfeld: Kleingärten-Dichte überdurchschnittlich
Besonders gefährdete Bereiche
- Außengastronomie: Süße Getränke und Speisen ziehen Wespen magnetisch an
- Dachböden und Rollladenkästen: Beliebteste Nistplätze in der Stadt
- Mülltonnen-Bereiche: Offene Biotonnen sind Wespen-Magneten
- Kinderspielplätze: Safttüten und Eis locken aggressive Wespen im Spätsommer
Die zwei Problemarten: Deutsche Wespe vs. Gemeine Wespe
Deutsche Wespe (Vespula germanica)
- Volksgröße: Bis 10.000 Arbeiterinnen
- Nester: Bevorzugt dunkle Hohlräume (Dachböden, Erdlöcher, Rollläden)
- Verhalten: Besonders aggressiv an Lebensmitteln, fliegt in Glasflaschen
- Stich: Schmerzhaft, für Allergiker potenziell lebensbedrohlich
Gemeine Wespe (Vespula vulgaris)
- Volksgröße: Bis 8.000 Arbeiterinnen
- Nester: Ähnliche Standorte, oft auch frei hängend
- Verhalten: Etwas weniger aufdringlich als Deutsche Wespe
- Stich: Gleichwertig schmerzhaft und gefährlich
Beide Arten sind für 95 % aller Wespen-Konflikte in Hamburg verantwortlich. Die restlichen heimischen Wespenarten (Sächsische Wespe, Mittlere Wespe, Feldwespen) sind friedlich und nützlich!
Schutzmaßnahmen: Was Sie jetzt schon tun können
Sofortmaßnahmen (Januar–März)
- Eintrittspforten verschließen: Rollladenkastendeckel prüfen, Dachboden-Lücken abdichten, Lüftungsgitter kontrollieren
- Vornester entfernen: Walnussgroße Anfangsnester können jetzt noch gefahrlos entfernt werden
- Mülltonnen sichern: Deckel immer geschlossen halten, Biotonnen regelmäßig reinigen
- Fallobst entfernen: Herabgefallenes Obst zieht Königinnen an
Frühling (April–Mai)
- Regelmäßige Kontrollen: Dachboden, Gartenhaus, Rollläden wöchentlich inspizieren
- Professionelle Prävention: Kleefeld Hamburg bietet vorbeugende Inspektionen an
- Allergiker-Vorbereitung: Notfallset aktualisieren, Allergologen konsultieren
Sommer (Juni–Oktober)
- Ruhe bewahren: Hektische Bewegungen provozieren Stiche
- Abdecken: Speisen und Getränke im Freien immer abdecken
- Nicht barfuß: Auf Wiesen und in Gärten Schuhe tragen
- Keine DIY-Bekämpfung: Angriffe auf Nester provozieren Massenangriffe!
Rechtslage 2026: Was ist erlaubt, was nicht?
Erlaubt ohne Genehmigung:
- Vorbeugende Maßnahmen (Eintrittspforten verschließen)
- Vornester entfernen (Anfangsstadium, nur Königin)
- Professionelle Bekämpfung durch zertifizierten Betrieb beauftragen
Genehmigungspflichtig:
- Umsiedlung etablierter Völker (über Naturschutzbehörde)
- Bekämpfung in Naturschutzgebieten
Verboten:
- Tötung von Hornissen (strenger Artenschutz!) — Bußgeld bis 50.000 EUR
- Einsatz von nicht zugelassenen Insektiziden
- Bekämpfung ohne sachkundigen Hintergrund in bestimmten Schutzzonen
Sonderfall Allergiker:
Bei ärztlich nachgewiesener Wespengift-Allergie besteht ein berechtigtes Interesse an der Entfernung auch geschützter Nester. Kleefeld Hamburg dokumentiert den Sachverhalt rechtskonform für die Behörde.
Kleefeld Hamburg: Jetzt vorsorgen statt im Sommer kämpfen
Als professioneller Schädlingsbekämpfungsbetrieb — 5x ausgezeichnet, Gift nur als letztes Mittel — sind wir auf den Extremsommer 2026 vorbereitet:
- Präventions-Check (Januar–April): Wir inspizieren Ihr Gebäude und verschließen potenzielle Nistplätze
- Vornest-Entfernung (Februar–Mai): Frühzeitige Entfernung bevor Völker wachsen
- Notfall-Service (ganzjährig): In der Regel innerhalb von 2 Stunden vor Ort
- Wespen-Festpreis: 229 EUR — transparent, keine versteckten Kosten
- Umsiedlung statt Tötung: Wo möglich, siedeln wir Völker um
Unser Rat für 2026:
“Warten Sie nicht bis August, wenn 15.000 Wespen Ihren Balkon belagern. Lassen Sie jetzt prüfen, ob Ihr Gebäude wespenfit ist. Eine Prävention im Frühjahr kostet einen Bruchteil einer Notfall-Bekämpfung im Hochsommer.” — Dr. Yara Krefeld
Jetzt Präventions-Termin vereinbaren: 040 368 530 20 — Kostenlose Erstberatung, auch am Wochenende.
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